Roland Meinel ist Maler, Papiermacher und Lackkünstler in Leipzig, er arbeitet vorwiegend konkret – konstruktiv. Seit Ende der 80er Jahre des letzten Jahrhunderts war er als Künstler und Lehrer (an Fachschule und Universität) aktiv, seit einiger Zeit ist er ausschließlich künstlerisch tätig. Seit 30 Jahren beschäftigt er sich außerdem mit handgeschöpftem Papier (auch Japanpapier) und Japanlack (Urushi).

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Aktuell:Corona – Kunst (Fotografien) zur Galerie


Malerei

Mit Formvarianten und Farbfolgen wurde sich anfangs elementaren Erkenntnissen und Erfahrungen bildnerischer Wahrnehmung genähert. Streng geometrische – konkret-konstruktive – Formen und Sequenzen mit wenigen Farben wurden später von komplexeren Strukturen abgelöst – Farbdurchdringungen, mehrschichtige Streifenbilder und Flächenkompositionen entstanden. Sie verweisen vielschichtig auf die Vielschichtigkeit unseres Daseins. mehr…

“das, was ich versuche, suche und finde, bewegt sich im spannungsfeld von ästhetischem grundlagenversuch, kunst und design. wie der naturwissenschaftler aus theoretischen ansätzen  den micro- und macrokosmos untersucht, ist mein bestreben allein aus ästhetischen ansatzpunkten bestimmt. formen und farben in ihren entwicklungen, überlagerungen und seriellen bewegungen zu erfinden und zu erforschen, damit die vielfalt unseres lebens universell zum ausdruck gebracht werden kann – mit  ordnung, gesetzmäßigkeit, wandlung, entwicklung, bruch bis hin zum chaos – das ist meine antwort auf fragen der zeit.

aus “Credo”, 1996.

Paperart – Handgeschöpftes Papier und Japanpapier (Washi)

Handgeschöpfte Papiere erweitert mit ihren Zufälligkeiten der Technik und den Reizen des Materials die künstlerischen Ausdrucksmöglichkeiten. Papier wird seit den 90er Jahren verwendet, um – im Gegensatz zur Malerei – Zufälligkeit  und Materialbearbeitung in die Arbeiten zu bringen. Die Nutzung von Faser- und Papiermaterialien als Inhaltsträger – nicht nur als Bildträger – verleiht den Werken Ursprünglichkeit und einen Hauch von Unberechenbarkeit, sie sind individueller und spontaner.
Parallel dazu werden diese Papiere auch für Collagen verwendet oder dienen als Grundlage für Künstlerbücher, Papierprojekte oder Installationen.
Die Technologie des Washi (Japanpapier) wurde schon 1993 in Japan kennengelernt und später dann auch in der eigenen Arbeit angewandt. Heute dient dieses Papier vor allem als Grundlage für Lackarbeiten, Faltungen und für Objekte bzw. Installationen. mehr…


Japanlack – Urushi

In den Lackarbeiten mit japanischem Urushi-Lack vereinen sich die unterschiedlichen Materialien und die teils langwierigen Arbeitsweisen zu einer neuen geheimnisvollen, bezaubernden, vergänglichen und doch zeitlosen Einheit.
Der Lack verbindet sich nicht nur perfekt mit den Fasern des Papiers, versteift das Material und macht es widerstandsfähig gegen Feuchtigkeit und andere äußere Einflüsse – er gibt dem Papier auch ein eigenes ästhetisches Gepräge – geheimnisvoll, die Faserstruktur verstärkend oder nivellierend, von mattem Schimmern bis zum Tiefschwarz des polierten Lackes. Eine unverwechselbare Ausstrahlung geht von ihnen aus. mehr…


Fotografie

Fotografie

Die Beschäftigung mit Fotografie hat eine lange Geschichte. Zuerst notwendige und nützliche Tätigkeit für Dokumentation und Archivierung wurde in den 90er Jahren die analoge Fotografie durch die digitale Fotografie abgelöst. Ab 2010 begann die Beschäftigung mit der künstlerischen Fotografie. Neben digitalen werden nun auch wieder verstärkt analoge Techniken, Aufnahmematerialien und Kameras eingesetzt. mehr…